Schwerhörige, Ertaubte, CI-Träger
Selbsthilfegruppe Erlangen
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Demnächst kommt ...

1. März 2012: Unser nächstes Gruppentreffen (um 19 Uhr, Gemeinderaum, Neustädter Kirchenplatz 7).
Unser Gruppentreffen im darauffolgenden Monat: 5. April 2012.
Am 5. April haben wir voraussichtlich Gäste zum Thema "Gemeinsam Lösungen entwickeln für alltägliche Probleme von Menschen mit Cochlear Implantaten". Dr. Stefan Dietrich und Dr. David Seidel wollen im Gespräch mit Betroffenen Probleme erkennen und ggf. Lösungen erarbeiten (Infoblatt, pdf)
Unsere weiteren Gruppentreffen 2012 (jeweils um 19 Uhr, Gemeinderaum, Neustädter Kirchenplatz 7): 3. Mai; (am 7. Juni KEIN Treffen, Fronleichnam); 5. Juli; 2. August; 6. September; 4. Oktober; (am 1. November KEIN Treffen, Allerheiligen); 6. Dezember.

Für 2012 geplante Veranstaltungen außerhalb der Gruppentreffen (noch ohne festen Termin):
- Besuch der Landesgartenausstellung 2012 in Bamberg (Start: 26. April; evtl. Juni?).
- Tagesausflug mit der Bahn, z.B. nach Pappenheim (August?)
- Grillfest im Garten der Erba-Villa oder wieder Sommerfest in der Villa an der Schwabach? Die Entscheidung steht noch aus ... (August)

11. Februar, 14.00 Uhr: Hörbehindertengerechte Führung durch die Ausstellung "Auf dem Weg ins Industriezeitalter. Erlangen 1844 — 1914" (Flyer zur Ausstellung - pdf, ca. 8,5 MB)
Im Erlanger Stadtmuseum (Martin-Luther-Platz 9) wird es am 11. Februar eine hörbehindertengerechte Führung durch die Ausstellung "Die Industrialisierung in Erlangen" geben. Führerin wird Frau Suttner sein. Die Führung wird mit FM-Anlage stattfinden, eine Anmeldung wäre daher wünschenswert, damit genügend FM-Empfänger vorrätig sind.
Der Eintritt kostet EUR 3,00, ermäßigt EUR 2,00 (Schwerbehindertenausweis mitbringen) plus EUR 1,00 für die Führung.
Das Stadtmuseum ist vom Bahnhof aus in ca. 10 Minuten zu Fuß (0,8 km) oder aber auch mit dem Stadtbus von Bahnhofsplatz aus (286 oder 293 Richtung Büchenbach / Mönaustr., 287 Richtung Steudach Westfriedhof, 288 oder 289 Richtung Erlangen Waldkrankenhaus) zu erreichen (allgemeines Infoblatt des Museums - pdf, ca. 0,5 MB).
Lageplan, Routenplaner (via google maps)

16. Februar / 14. Juni / 11. Oktober 2012: CI-Gesprächsabend (Einladung - pdf, ca. 200 KB) bei der Schwerhörigenseelsorge der Evang.-Luth. Kirche in Bayern.
Ein offenes Angebot für alle, die die Implantation eines Cochlea-Implantats (CI) überlegen oder auch schon eines haben und sich gerne darüber austauschen möchten. Auch Angehörige und andere Bezugspersonen sind willkommen.
Bitte vorher anmelden; der CI-Gesprächsabend ist jeweils am Donnerstag um 18 Uhr in den Räumen der Schwerhörigenseelsorge, Egidienplatz 33, Nürnberg; eine induktive Höranlage ist vorhanden.

6. März 2012: Beginn des Kurses "Englisch für schwerhörige Menschen" des Bildungszentrum Stadt Nürnberg (BZ)
Dieser Kurs bietet die Möglichkeit, Englischkenntnisse aufzufrischen und zu vertiefen. Dabei liegt der Schwerpunkt in der praktischen Anwendung der Sprache. Die Grammatik dient lediglich als Unterstützung. Der schwerhörigengerechte Unterricht beinhaltet bei Bedarf den Einsatz des Fingeralphabets und berücksichtigt das sprachspezifische Mundbild. Eine Induktionsanlage kann genutzt werden. -
10 Einheiten, Dienstag, 6. März 2012 bis Dienstag, 12. Juni 2012, jeweils 17 Uhr (Egidienplatz 33, Nürnberg)
Kursgebühr EUR 48,00 - Kursbeschreibung mit Button zur Online-Anmeldung.
Für Anfänger/-innen ohne Englischkenntnisse nicht geeignet!
Auch "Französisch für schwerhörige Menschen" ist im Nürnberger Angebot.
Wir würden uns freuen, wenn die VHS Erlangen ein ähnliches Angebot für schwerhörige Menschen machen könnte!

16. März 2012: Jahresempfang des Seniorenbeirats der Stadt Erlangen..
Wir würden uns freuen, falls wir wieder (wie 2011) eine Einladung hierzu bekommen würden.

17./18. März 2012: SHG-Leiter-Seminar des Bayerischen Cochlear-Implantat-Verbandes.
SHG-Leiter-Seminar des Bayerischen CI-Verbandes in Nürnberg, Caritas-Pirkheimer-Haus (Königstr. 64). Anmeldung bis 21. Januar!

21.-23. März 2012 (Mittwoch bis Freitag): Busfahrt nach Berlin.
Anni Reinmann hat erreicht, dass wir an einer Busfahrt der mittelfränkischen FDP nach Berlin teilnehmen können. Neben dem Besuch des Bundestages gibt es auch Stadtrundfahrt, Museumsbesuche, ... im Angebot.

14. April 2012: Jahresversammlung des Landesverbandes Bayern der Schwerhörigen und Ertaubten.
Der Ort steht bisher noch nicht fest. Die SHG Erlangen ist Mitglied im Landesverband und wird bei der Jahresversammlung vertreten sein.

21. April 2012: Hörbehindertengerechte Stadtführung "Rendezvous mit Wilhelmine" (Beschreibung, pdf).
Hörbehindertengerechte Stadtführung durch das barocke Erlangen mit Ihro Durchlaucht Markgräfin Wilhelmine (Gisela Schütt).
Die Führung wird mit FM-Anlage stattfinden. Eine Anmeldung wäre daher wünschenswert, damit genügend FM-Empfänger vorrätig sind.
(Falls das Wetter im April nicht mitspielt, gibt es einen Ausweichtermin: 16. Juni, 14.30 Uhr.)
Diese Führung ist übrigens nur einer der vielen Stadtrundgänge, die 2012 angeboten werden (Stadtrundgang-Übersicht des Erlanger Tourismus und Marketing Verein).

12.-19. Mai 2012: Schwerhörigengerechte Freizeit in Herrnhut.
Die Schwerhörigenseelsorge der Evang.-Luth. Kirche in Bayern veranstaltet 2012 eine schwerhörigengerechte Freizeit in Herrnhut. Eine frühe Anmeldung empfiehlt sich (das Kontingent ist begrenzt). Anmeldeformular (pdf, ca. 200 KB)

9. Juni 2012: 7. Deutscher CI-Tag.
Zum 7. Deutschen CI-Tag wird es wieder bundesweit Aktionen geben. Bei Aktionen in Erlangen beteiligen wir uns gerne.

14. Juni / 11. Oktober 2012: CI-Gesprächsabend (Einladung - pdf, ca. 200 KB) bei der Schwerhörigenseelsorge der Evang.-Luth. Kirche in Bayern.
Ein offenes Angebot für alle, die die Implantation eines Cochlea-Implantats (CI) überlegen oder auch schon eines haben und sich gerne darüber austauschen möchten. Auch Angehörige und andere Bezugspersonen sind willkommen.
Bitte vorher anmelden; der CI-Gesprächsabend ist jeweils am Donnerstag um 18 Uhr in den Räumen der Schwerhörigenseelsorge, Egidienplatz 33, Nürnberg; eine induktive Höranlage ist vorhanden.

15.-17. Juni 2012: Hörtraining für erwachsene CI-Träger: Mit dem CI jeden Tag besser hören!.
Begegnung, Informationsaustausch mit Betroffenen und Fachleuten, Entspannung, Spaß, Freude; Leitung: Margit Gamberoni (Pädagogin u. CI-Trägerin), Organisation: Christl Vidal (Dipl. Soz.-Päd, FH, u. CI-Trägerin).
Veranstaltungsort: Das Hotel am alten Park, Frölichstr. 17, 89150 Augsburg
Info und Anmeldung: BayCIV e.V., Christl Vidal, Kirchweg 3, 82496 Oberau, Tel. 08824/600, Fax 08824/93929, E-Mail: christl.vidal@bayciv.de, www.bayciv.de

weitere Termine 2012

... und das geschah zuletzt:

2012

5. Januar 2012: Gruppentreffen mit Rollenspiel "Kommunikationstraining für Menschen mit Hörbeeinträchtigung".
Bei unserem Gruppentreffen im Januar hatten wir Gelegenheit, via Rollenspiel eine typische für Hörbehinderte belastende Situation (Kaffeerunde, bei der sich der/die Hörbehinderte ausgeschlossen fühlt) zu beobachten. Nach einer kurzen Einführung in die Grundlagen durch eine Schulpsychologin wurde beim Rollenspiel zunächst die real erlebte Situation gespielt. Anschließend wurde erörtert wie sich diese verbessern lässt und die Situation dann mit einer anderen Hörstrategie erneut durchgespielt. Dabei gab es sowohl für die Rollenspieler als auch für die Zuschauer trotz der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit den einen oder anderen "Aha-Effekt". Die Rollenspieler waren dabei ebenso engagiert bei der Sache wie Elisabeth Trautner als Moderatorin.
Danke an Cäcilie Trautner und ihre Tochter für die Idee und die Durchführung!
Das Rollenspiel "Kommunikationstraining für Menschen mit Hörbeeinträchtigung" werden wir voraussichtlich in einem größeren zeitlichem Rahmen (Tages- oder Wochenend-Veranstaltung) noch einmal im Programm haben.


Die_Rollenspielergruppe

Die Rollenspielergruppe ...

Das_aufmerksame_Publikum

... und das aufmerksame Publikum

2011

5. Dezember: "Veranstaltung Ehrenamt" in Erlangen anlässlich des Internationalen Tag des Ehrenamtes
Die Stadt Erlangen bat im Rahmen des "Internationalen Tag des Ehrenamtes" je zwei Vertreter der ehrenamtlichen Gruppen zu einer Veranstaltung in das Markgrafentheater. Das Grusswort des Oberbürgermeisters bei der Gelegenheit kann hier (pdf) nachgelesen werden.
Aus unserer Gruppe waren Irmgard Kühne und Petra Karl dabei und konnten bei der Gelegenheit die Induktionsschleife im Markgrafentheater leider nicht testen (zumindest nicht erfolgreich).
Irmgard Kühne berichtete dazu beim Gruppentreffen im Januar, dass die Organisatoren der Veranstaltung im Vorfeld nichts von der Induktionsschleife wussten. Sie sorgten aber dafür, dass unsere Teilnehmerinnen in einer der vorderen Reihen in der Nähe des Rednerpultes Plätze reserviert erhielten. Die Rede des Oberbürgermeisters war dadurch gut verständlich (seine klare und deutliche Aussprache half natürlich dabei). Bei der im Programm enthaltenen kurzen Theateraufführung war allerdings über die Induktionsschleife nichts zu vernehmen; es war auch kein technik-kompetenter Theatermitarbeiter anwesend, der hätte helfen können. Um eine endgültige Bewertung der Induktionsschleife vornehmen zu können, werden wir uns noch einmal mit der Theaterleitung direkt in Verbindung setzen (die vor Ort anwesenden Mitarbeiter wurden auf das Problem angesprochen).
Am gleichen Tag war auch in Nürnberg eine Veranstaltung zu diesem Anlass. Die Nürnberger Nachrichten berichteten über die Veranstaltung mit der Überschrift Helfer sind hervorragende Botschafter. Geehrt wurde u.a. Ursula Kölbel (CI-Trägerin) für ihren ehrenamtlichen Einsatz im Verein Lubefu e.V., der die wirtschaftliche und medizinische Entwicklung in der Region Lubefu im Zentralkongo fördert. Bei der Gelegenheit war eine mobile Induktionsschleife im historischen Ratssaal von Nürnberg gelegt, die ausgezeichnet funktionierte. Es wäre schön, wenn eine Induktionsschleife als ständiges Angebot an dieser Stelle genutzt werden könnte.

1. Dezember, 15:00 Uhr: Bürgermeister a. D. Dr. Henning Scherf liest aus "Grau ist bunt" (15 Uhr, Ratssaal, Rathausplatz 1).
"Henning Scherf lebt in "Deutschlands berühmtester Wohngemeinschaft" – so heißt es auf dem Klappentext von "Grau ist bunt". Seien Sie mit uns neugierig!" - so heißt es in der Ankündigung.
Die Veranstaltung fand im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums der Erlanger Senioren-Zeitschrift "Herbst-Zeitlose" statt. Nähere Informationen in der "Herbst-Zeitlose" 2011, Nr. 3, S. 14-15, Buchbesprechung S. 19 (pdf).
Aus unserer Gruppe war Herbert Hirschfelder dabei und konnte die Induktionsschleife im Ratssaal nutzen (in der dritten Reihe der Stadtratssitze war der Empfang gut). Ein Problem waren allerdings die am Ende der Veranstaltung ohne Mikrofon gestellten und beantworteten Fragen aus dem Publikum.

30. November: Lautsprecheranlage in der Stadtbibliothek überprüft.
Die Leiterin der Stadtbibliothek, Frau Grimmer, schrieb dazu:
"Die Anlage bei uns im Haus wurde jetzt getestet und es gab keinen Hinweis auf eine Störung. Ich werde jetzt also auf unserer Homepage veröffentlichen lassen, dass bei uns bei Veranstaltungen induktiv gehört werden kann (sagt man das so?). Ihre Anregungen mit den Hinweisen für die Hörbehinderten nehme ich gerne auf."
Nun wollen wir hoffen, dass sich die überprüfte Anlage auch in der Praxis bewährt, und die damit verbundene Induktionsanlage ganz besonders!

29. November: Versammlung der schwer behinderten Beschäftigten des Klinikums der FAU sowie der der Friedrich-Alexander-Universität.
Bei dieser Versammlung wurde erstmals (auf Initiative unseres Sprechers Herbert Hirschfelder) eine Schriftdolmetscherin für Hörbehinderte eingesetzt. Diese Kommunikationshilfe trug hervorragend zur Verständigung der Schwerhörigen (aus unserer Gruppe insgesamt drei) bei, auch wenn sie sich um einen Bildschirm herum gruppieren mussten (es gab keine Leinwand für die Schriftdolmetscherin).
Wir würden uns freuen, wenn dieses Angebot der Gesamtschwerbehindertenvertretung der Universität Erlangen-Nürnberg künftig regelmäßig zum Einsatz kommt. Der gleichzeitige Einsatz einer FM-Anlage würde dabei auch die Arbeit der Schriftdolmetscherin erleichtern, die das gesprochene Wort dann über Kopfhörer besser aufnehmen kann.

22.-24. November: Fahrt zum Bundestag.
Auf Einladung des SPD-Abgeordneten Günter Gloser besuchte eine Gruppe aus Franken den Bundestag. Darunter waren durch die Initiative der Schwerhörigenseelsorge bzw. von Ulla Kölbel etliche Teilnehmer aus den fränkischen Hörgeschädigten-Selbsthifegruppen dabei, aus unserer Gruppe Christa Braun und Birgit Schebesta. Auf der Homepage von Günter Gloser gibt es dazu einen kurzen Bericht.
Das Bundespresseamt organisierte ein höchst interessantes Besuchsprogramm einschließlich der Teilnahme an einer Plenarsitzung des Bundestags. Allerdings hätte die Induktionsanlage auf der Zuschauertribüne des Plenarsaals besser funktionieren können ...

Gruppenbild der Hoerbehinderten in Berlin
Gruppenbild der Hörbehinderten bei der Berlinfahrt

11. November, 14:00 Uhr: "SENIOREN MELDEN SICH ZU WORT" (14 Uhr, Ratssaal, Rathausplatz 1).
Die Veranstaltung wurde vom Seniorenbeirat der Stadt Erlangen durchgeführt. Nähere Informationen in der "Herbst-Zeitlose" 2001, Nr. 3, S. 29 (pdf).
Aus unserer Gruppe war Irmgard Kühne dabei und konnte die Induktionsschleife im Ratssaal nutzen.

5. November: Patenschaftsbesuch von Jochen Müller (14 Uhr, Gemeinderaum, Neustädter Kirchenplatz 7).
Der neue Pate unserer Gruppe, Jochen Müller, hat sich und seine Arbeit in der Helios-Klinik am Stiftsberg (Bad Grönenbach) vorgestellt. Fragen aus unserem Kreis konnte er mit seiner reichen persönlichen und beruflichen Erfahrung mit hörbehinderten Menschen kompetent beantworten.
Der Patenbesuch begann mit einer Kaffeerunde zur Entspannung. Nachdem viele Facetten der Schwerhörigkeit gestreift waren, endete er mit einem gemütlichen Abendessen im nahegelegenen Teehaus.


Kaffee zur Einfuehrung          Jochen Mueller am Mikrofon

links: Zur Einführung gab es Kaffee und Kuchen und das Mikrofon ruhte ...
rechts: ... dann gab es einen engagierten und kundigen Jochen Müller am Mikrofon ...

Mit_Jochen_Mueller_im_Teehaus

... und ein gemütliches Abendessen im nahegelegenen Teehaus zum Abschluss.

4. November: 8. Bayerischer Selbsthilfekongress in Ingolstadt.
Frau Trautner nahm aus unserer Gruppe am Kongress teil und machte die Erfahrung, dass er für Hörbehinderte nur bedingt geeignet war, insbesonders beim Workshop.
Es dürfte sinnvoll sein, bereits im Vorfeld des nächsten Bayerischen Selbsthilfekongresses für Hörbehinderte eine Schriftdolmetscherin für den Bereich zu engagieren, der nicht mit Induktionsanlagen ausgestattet ist.

3. November: Besuch von Frau Zeh von der "Ehe-, Familien- und Lebensberatung" in Nürnberg.
Bei unserem Gruppentreffen hatten wir Frau Zeh von der "Ehe-, Familien- und Lebensberatung" in Nürnberg zu Gast. Ihrem Vortrag konnte man durch die gleichzeitige Powerpoint-Darstellung auch schriftlich folgen. Bei der anschließenden Gesprächsrunde stellte sie sich aufgeschlossen unseren Fragen.
Ihr Vortrag kann hier als pdf-Datei (ohne Illustrationen) oder als Powerpoint-Datei (mit Illustrationen, ca. 2 MB) nachgelesen werden.


Frau Zeh beim Vortrag          Frau_Zeh_als_Zuhoererin

links: Frau Zeh beim Vortrag ...
rechts: ... und als aufmerksame Zuhörerin beim anschließenden Gespräch

31. Oktober: "Das Paradies ist anders - ein Dokumentarfilm von Andershörenden" nun bestellbar
Der (erste in Deutschland produzierte) Dokumentarfilms über Schwerhörigkeit ist nun als DVD über die Evangelische Medienzentrale Bayern in Nürnberg erhältlich. Er kostet EUR 5.- plus Versandkosten Direktlink zur Bestellung
Der Film entstand auf Anregung der Schwerhörigenseelsorge der Evang.-Luth. Kirche in Bayern (Federführung: Ursula Kölbel). Planung und Ausführung wurden durch ein Team von Normal- und Schwerhörigen (insgesamt also eine Gruppe "Andershörenden") durchgeführt bzw. begleitet; unter anderem war Herbert Hirschfelder aus unserer Gruppe ständig beteiligt. Der Film dauert 21 Minuten und ist zur Aufklärung über Schwerhörigkeit z.B. an Schulen gedacht, richtet sich also nicht speziell an die Gruppe der Schwerhörigen selbst.

22. Oktober: Lange Nacht der Wissenschaften in Erlangen.
Wir bemühten uns um Informationen, wo Vorträge für Hörgeräteträger durch Induktionsanlagen besser verfolgt werden können. Neu genannt wurden von der Universität die Hörsäle im Felix-Klein-Gebäude (Cauer-Str. 11). Hier wie auch in den Hörsälen der Pathologie (Krankenhausstr.) ergab sich bisher keine Gelegenheit zum Test der Induktionsanlagen. Der Test in der HNO-Klinik verlief zweispältig (s. unter 19. Oktober).

21./22. Oktober: Herbsttagung des Landesverbandes Bayern der Schwerhörigen und Ertaubten in Eichstätt.
Als Vertreter unserer Gruppe waren Christa Braun und Irmgard Kühne dabei, da wir Mitglied im Landesverband ist.

19. Oktober: Test der Induktionsanlage im Hörsaal der HNO-Klinik.
Die HNO-Klinik hat seine längerem eine Induktionsanlage im Hörsaal (Waldstr. 1, direkter Zugang über Bohlenplatz) installiert, die aber noch nicht in Betrieb genommen wurde.
Der Test war zwiespältig:
Objektive Messergebnisse mit dem Messgerät zeigen im ganzen Raum eine Störung auf der Frequenz von 50 Hertz an, verursacht durch eine benachbarte Umspannanlage.
Subjektive Hörergebnisse mit dem Hörgerät (eingestellt auf Verstärkung der höheren Frequenzen) ergaben, dass die Störung ab Reihe drei aufwärts, Sitze 1-4 an der Fensterseite, nicht bemerkbar ist. Bei den Sitzen weiter weg vom Fenster macht sich ein Brummen bemerkbar (um so störender, je weiter weg von der Fensterseite). Unter den Umständen ist die Anlage immerhin nützlich für Träger von Hörgeräten, die den Tieftonbereich nicht verstärken, nicht aber bei Hörgeräten, die die tiefen Frequenzen verstärken.

12. Oktober: Fahrt zum Bayerischen Landtag.
Bei der von der mittelfränkischen FDP organisierten Busfahrt zum Bayerischen Landtag waren etliche Teilnehmer aus unserer Gruppe dabei. Danke an Anni Reinmann, durch deren Initiative wir uns rechtzeitig anmelden konnten. Dabei hatten wir Gelegenheit, im Landtag eine interessante Debatte mit sozialem Inhalt zu verfolgen, nämlich die Weiterentwicklung einer integrativen zu einer inklusiven Gesellschaft. Cäcilie Trautner schrieb dazu einen ausführlichen Bericht (pdf, ca. 22 KB).
Auszug aus ihrem Bericht zur Induktionsanlage im Maximilianeum: Der induktive Empfang auf der Zuschauertribüne wurde von den Teilnehmern unserer Besuchergruppe unterschiedlich beurteilt. Einige von uns berichteten von einer eingeschränkten Sprachverständlichkeit.
Beim Gespräch mit der Gastgeberin im Diskussionssaal stand kein für Hörgeräteträger wünschenswerter induktiver Empfang zur Verfügung. Es gab lediglich eine mobile Diskussionsanlage, deren unzulängliche Übertragungsqualität offensichtlich wegen Verzerrungen der Sprache dazu führte, dass sich nicht alle von uns an der Diskussion beteiligen konnten und deshalb wenig Freude an der Kommunikation aufkam. Dagegen war dort über den induktiven Empfang laut und deutlich die Debatte im entfernt liegenden Plenarsaal zu vernehmen.

Gruppenbild im Landtag
Gruppenbild mit Schwerhörigen

Ab 5. Oktober: Filmfestival Über Mut der Aktion Mensch in Erlangen.
Die Filme waren sämtlich untertitelt. Beschreibungen der Filme konnten im Flyer (pdf, 1,2 MB) nachgelesen werden, oder online.
In Erlangen waren die Filme nach der Aufführung im E-Werk auch im Dritte-Welt-Laden (3WL), Neustädter Kirchenplatz 7 und bei der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG), Sieboldstr. 3 (Pacelli-Haus) zu sehen, zuletzt:
Budrus KHG Sonntag, 18. Dezember, 20.00 Uhr; 3WL Dienstag, 20. Dezember, 20.00 Uhr.

4. Oktober: Beginn des Kurses "Englisch für schwerhörige Menschen" des Bildungszentrum Stadt Nürnberg (BZ)
"Dieser Kurs bietet die Möglichkeit, Englischkenntnisse aufzufrischen und zu vertiefen. Dabei liegt der Schwerpunkt in der praktischen Anwendung der Sprache. Die Grammatik dient lediglich als Unterstützung. Der schwerhörigengerechte Unterricht beinhaltet bei Bedarf den Einsatz des Fingeralphabets und berücksichtigt das sprachspezifische Mundbild. Eine Induktionsanlage kann genutzt werden. -
10 Einheiten, Dienstag, 04.10.2011 bis Dienstag, 13.12.2011, jeweils 17 Uhr (Egidienplatz 33, Nürnberg)
Für Anfänger/-innen ohne Englischkenntnisse nicht geeignet!"
Kursgebühr EUR 48,00 - Information und Online-Buchung.
Außerdem wird auch erstmals (für AnfängerInnen und mit geringen Vorkenntnissen) Französisch ("Mit Muße und Humor steigen wir in die Grundlagen der französischen Sprache ein. ...") und Spanisch ("In einem lebendigen Unterricht entdecken wir die spanische Sprache. ...") für schwerhörige Menschen angeboten.
Wir würden uns freuen, wenn die VHS Erlangen ein ähnliches Angebot für schwerhörige Menschen machen könnte!

23. September: Antwort der Leiterin der Stadtbibliothek Erlangen zur nicht funktionierenden Induktionsanlage (s. unter 27. August).
Sehr geehrter Herr Hirschfelder,
vielen Dank für Ihren langen Brief von Ende August, den ich inhaltlich nicht nur verstehen kann, sondern unterstütze. Ich bedaure sehr, dass Sie umsonst zu unserer Diskussionsveranstaltung (Veranstalter: Kulturprojektbüro / Poetenfest) gekommen sind und möchte mich dafür entschuldigen.
Gestern hatten wir eine Vernissage. Wir testeten die Mikrofonanlage im Bürgersaal vorgestern und eine Stunde vor meinen einleitenden Worten. Als es soweit war, versagte die Anlage.
Natürlich sind alle Beteiligten schon informiert und kommen gleich zu Beginn der nächsten Woche in die Bibliothek, um dem Fehler auf die Spur zu kommen.
Sie verstehen, warum ich mit unserem Pfund, wie Sie sagen, bisher nicht recht wuchern möchte? Dass ich mit dem "Sicherstellen" schlicht noch ein Problem habe? Wie gesagt, alle Beteiligten sind längst informiert.
Das Kulturprojektbüro nutzt seine externe Anlage, da es damit auf der sicheren Seite ist, was das prinizpielle Funktionieren angeht. Da wir aber zukünftig (hoffentlich) personelle Überschneidungen im technischen Bereich haben werden, sollte es auch dem KPB möglich sein, unsere Anlage zu nutzen. Die offene Frage bleibt, ob die Anlage uns verlässlich genug gemacht werden kann.
Bis dahin möchte ich ungern offensiv für die Induktionsanlage werben. Dennoch wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie uns das Hinweisschild als pdf-Datei zukommen lassen könnten.
Mit freundlichen Grüßen
Anne Grimmer
(Bibliotheksleiterin)

Wir bedanken uns bei Frau Grimmer für die Erläuterung und hoffen, dass die Induktionsanlagen im Innenhof der Stadtbibliothek und im Bürgersaal demnächst zuverlässig funktionieren (und nicht nur wenn wir sie testen).

9. September: Erweiterung der SHG-Homepage um die Rubriken "Hörgerätekauf, Hörgeräteakustiker" und "Untertitel" .
Das neue Angebot ist bei "Hier finden Sie noch mehr" untergebracht und geht speziell auf die Gegebenheiten in Erlangen ein.

6. September: Test der Induktionsschleife im großen Saal der Volkshochschule der Stadt Erlangen, Friedrichstr. 21.
Die Volkshochschule Erlangen lud uns zu einem Test der neuen Induktionsschleife im großen Saal des Gebäudes Friedrichstr. 21 ein. Vier TeilnehmerInnen unserer Gruppe (Petra Karl, Anni Reinmann, Cäcilie Trautner und Herbert Hirschfelder) testeten erfolgreich den ganzen Saal - selbst auf der Bühne (ein sonst gern ausgesparter Raum) war der vorgelesene Text klar und deutlich zu hören. Zusätzlich erfreulich waren wir darüber, dass an jeder Tür des Saals auf das neue Angebot fuer Träger von Hörhilfen hingewiesen wird. Auch ansprechend gedruckte Informationsblätter (zum Teil in Form von Lesezeichen) weisen auf das neue Angebot hin, und auch im Programmheft der VHS zum Winter 2011/12 wird darauf hingewiesen.
Wir freuen uns über das verbesserte Angebot und dass man bei der VHS daran gedacht hat, es über uns "Insider" der Selbsthilfegruppe hinaus bekannt zu machen. Mittlerweile liegt ein Flyer (pdf, ca. 300 MB, Vergrößerung ggf. auf 100% reduzieren) in der Stadtbibliothek, der HNO-Klinik und bei vielen HNO-Ärzten und Hörgeräteakustikern aus. Die Information liegt auch in Form eines Lesezeichens (pdf, ca. 700 MB, Vergrößerung ggf. auf 100% reduzieren) vor.
Die Erlanger Nachrichten berichteten darüber am 23. September 2011 im Lokalteil unter der Überschrift "Zuhören leicht gemacht".

modernisiertes Logo fuer Induktionsanlage
Das modernisierte Logo für eine Induktionsanlage

1.-4. September: Herbstseminar der Deutschen Hörbehinderten-Selbsthilfe (DHS) in Herrnhut.
Bei dem Seminar in Herrnhut nahmen aus unserer Gruppe Christa Braun und Herbert Hirschfelder teil.
Die am Freitag angebotene Stadtführung durch Görlitz wurde von dem Leiter der unteren Denkmalbehörde in Görlitz sachkundig und lebendig durchgeführt. Diese Stadt hat so viel zu bieten, dass sich ein Wiederkommen lohnt - nicht nur weil man mal schnell (sogar zu Fuß) nach Polen überwechseln kann ...
Jochen Müllers Seminar am Samstag und am Sonntagvormittag "Akzeptiere deine Behinderung, und du wirst nicht mehr behindert: Hörbehinderung und Minderwertigkeit - wie sie sich wechselseitig beeinflussen" war hörens- und erlebenswert. Stark verkürzt läuft es darauf hinaus: Wer seine Hörbehinderung nicht akzeptiert, wird einem unerreichbaren Ideal hinterherlaufen (und sich damit überfordern). Wer sie jedoch akzeptiert, erkennt damit auch seine Grenzen und dass es sich z. B. nicht lohnt, zu glauben, bei bestimmten Situationen dabei sein zu "müssen" - und entgeht damit Überforderung und Stress.
Das DHS-Herbstseminar 2012 ist übrigens (laut DHS-Homepage) vom 20. bis 23. September 2012 im Nordkolleg Rendsburg geplant.


Christa Braun bei der Stadtfuehrung durch Goerlitz          Jochen Mueller in Herrnhut

links: Auch Christa Braun ließ sich bei der Stadtführung durch Görlitz mit einer Hörhilfe (Kopfhörer) ausstatten
rechts: Jochen Müller, der Leiter des DHS-Herbstseminars in Herrnhut

Mitgliederversammlung der DHS in Herrnhut

Mitgliederversammlung der DHS in Herrnhut

1. September: Beginn des Wegfalls der 50-km-Grenze für Schwerbehinderte bei der Bahnbenutzung mit Wertmarke.
Die Deutsche Bahn hat auf ihrer Homepage einen entsprechenden Bericht veröffentlicht. Ab dem 1. September entfällt die bisherige Begrenzung auf 50 km im Umkreis des Wohnsitzes für die Benutzung der Nahverkehrszüge.
Hörgeschädigte Schwerbehinderte können diese Möglichkeit nutzen, wenn sie einen Grad von mindestens 80 Prozent der MdE und das Kennzeichen "Gl" (gehörlos) auf ihrem Schwerbehindertenusweis eingetragen und die entsprechende Wertmarke gekauft haben. Die Freifahrt in den deutschen Verkehrsverbünden ist für diesen Personenkreis weiterhin gegeben. (Alternative ist eine Ermäßigung der Kfz-Steuer).

16. bis 27. August: Vorführungen mit Induktionsanlage beim Sommernachts-Filmfestival im Krafft'schen Hof (Nürnberg, Theresienstr. 7, unweit des Egidienplatzes).
Beginn jeweils 20.45 Uhr; Eintritt: 7,50 € / 6,50 € (ermäßigt)
Teilnehmer der Nürnberger Gruppe "Öhrli-Treff" wollten am 26.8. den Film "Nader und Simin" anschauen. Dazu gab es die Information, dass es eventuell technische Probleme mit der Anlage gibt - Augen- bzw. Ohrenzeugenberichte erwünscht!.
Wer mehr wissen will, kann hier das komplette Programmheft runterladen, wenn er nicht schon die Papierausgabe in den Händen hat:
http://www.sommernachtfilmfestival.de/uploads/media/SNFFHeft11komplett.pdf
(Suche nach OmU findet dort noch mehr Filme mit Untertiteln an anderen Veranstaltungsorten bzw. -terminen)
(OmU = Originalton mit Untertiteln; hier ist die Induktionsanlage nur für diejenigen sinnvoll, die die Originalsprache beherrschen - Untertitel sichern aber das Verständnis)
Danke an die Schwerhörigenseelsorge der Evang.-Luth. Kirche in Bayern (bzw. Ulla Kölbel), ohne deren Initiative die Induktionsanlage nicht im Angebot wäre ...

Unsere Gruppenaktivitäten von 2000 bis 2011, August sind in unserer Chronik zu finden.

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Stand: 6. 2. 2012
Anregungen, Verbesserungen usw. an den Homepage-Betreuer

weitere Termine 2012

20.-23. September 2012: Herbstseminar der Deutschen Hörbehinderten-Selbsthilfe (DHS) in Rendsburg (Schleswig-Holstein).
Herbstseminar und Mitgliederversammlung des Deutschen Hörbehinderten-Selbsthilfe (DHS) die 2012 ihr 25-jähriges Jubiläum feiert. Die SHG ist Mitglied in der DHS.

22. September 2012: 15 Jahre BayCIV in Regensburg.
Infoveranstaltung und Mitgliederversammlung des Bayerischen Cochlea Implantat Verbands (BayCIV), bei dem die SHG Mitglied ist.

11. Oktober 2012: CI-Gesprächsabend (Einladung - pdf, ca. 200 KB) bei der Schwerhörigenseelsorge der Evang.-Luth. Kirche in Bayern.
Ein offenes Angebot für alle, die die Implantation eines Cochlea-Implantats (CI) überlegen oder auch schon eines haben und sich gerne darüber austauschen möchten. Auch Angehörige und andere Bezugspersonen sind willkommen.
Bitte vorher anmelden; der CI-Gesprächsabend ist jeweils am Donnerstag um 18 Uhr in den Räumen der Schwerhörigenseelsorge, Egidienplatz 33, Nürnberg; eine induktive Höranlage ist vorhanden.

20. Oktober 2012: Herbsttagung des Landesverbandes Bayern der Schwerhörigen und Ertaubten.
Der Ort steht bislang noch nicht fest. Die SHG Erlangen ist Mitglied im Landesverband.

14. Dezember 2012: Öffentliche Weihnachtsfeier der Schwerhörigenseelsorge der Evang.-Luth. Kirche in Bayern.
Die Schwerhörigenseelsorge der Evang.-Luth. Kirche in Bayern veranstaltet erstmals eine für Schwerhörige öffentliche Weihnachtsfeier am Egidienplatz. Um 18 Uhr findet zuerst eine Krippenführung in St. Egidien statt, danach wird es bei zu dieser Saison üblichem Finger Food noch eine Geschichtenerzählerin geben.

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